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Nach zwei Jahren Zwangspause trafen sich am 29. April rund 300 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum 30. Niedersächsischen Hafentag, um die aktuellen Entwicklungen in den Seehäfen zu diskutieren. Die Hafengruppe hat 2021 insgesamt rund 51,4 Mio. t im Seeverkehr umgeschlagen (48 Mio. t im Jahr 2020), gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Wachstum von rund 6%. »Besonders im Umschlag und der Lagerung von Stückgütern, inklusive RoRo und Container, sehen wir in mehreren Hafenstandorten sehr gute Entwicklungen«, erklärte Andre Heim, Geschäftsführer von Seaports of Niedersachsen. In Folge des russischen Überfalls auf die Ukraine stehen die Niedersächsischen Seehäfen vor ökonomischen und ökologischen Transformationsprozessen im Bereich Klima und Energie. Heim betonte: »Niedersachsens Seehäfen bieten beste Bedingungen für alle wichtigen Alternativen zum russischen Erdgas: LNG in Wilhelmshaven und Stade, Wasserstoff in Wilhelmshaven und Cuxhaven sowie Offshore-Windenergie in Cuxhaven, Emden und Wilhelmshaven.« Darauf verwies auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann. Insbesondere Stade und Wilhelmshaven, verfügten mit ihrer bestehenden Hafeninfrastruktur, den unmittelbaren Zugängen zu transeuropäischen Erdgasversorgungsnetzen sowie den küstennahen Gasspeicherkapazitäten über Standortmerkmale, um LNG-Infrastrukturen an der norddeutschen Küste zu entwickeln. |