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Folgend die Kurzfassung einer eingereichten Masterarbeit zum FSV-Preis 2021: Das Auftreten von Rissen infolge Materialermüdung, vor allem bedingt durch wiederholt auftretende Verkehrsbelastung, ist eines der am häufigsten anzutreffenden Schadensbilder in Asphaltoberbauten. Die verkehrsinduzierten Belastungen führen bei jedem Lastwechsel zu Spannungen und Dehnungen in den darunterliegenden Asphaltschichten, welche mit fortlaufender Dauer zu Rissen führen. Der Prävention ermüdungsbedingter Risse kommt daher im Asphaltstraßenbau eine tragende Rolle zu. Derzeit wird das Ermüdungsverhalten nur auf Bitumenebene oder Asphaltebene ermittelt. Während Versuche auf Asphaltebene sehr material- und zeitaufwändig sind, können Bitumenprüfungen keinen eindeutigen Auf-schluss über das Ermüdungsverhalten auf Asphaltebene geben. Über Ermüdungsprüfungen an Asphaltmastix (Bitumen + Feinanteile) als wesentliche Bindemittelkomponente im Asphalt, soll dieser Brückenschlag gelingen und somit die Charakterisierung der Ermüdungsbeständigkeit auf Asphaltebene vereinfachen. In der Forschung werden daher neue Prüfverfahren entwickelt bzw. existierende Prüfverfahren auf Bitumen- bzw. Asphaltebene adaptiert, um das Ermüdungsverhalten auch auf Asphaltmastix-Ebene beschreiben zu können. |