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Im Projekt "Kenngroessen subjektiver Sicherheitsbewertung bei Baumalleen" wird die Frage behandelt, welche Art von Veraenderungen an Alleen in den neuen Bundeslaendern vorgenommen werden koennen, um eine Reduzierung der Geschwindigkeit zu erzielen. Da die Geschwindigkeitswahl in Abhaengigkeit zu sehen ist von der persoenlichen Gefaehrdungseinschaetzung (der subjektiven Sicherheitsbewertung), besteht das eigentliche Problem darin, herauszufinden, welche an den Alleen beabsichtigten beziehungsweise moeglichen Modifikationen welche subjektiven Sicherheitsbewertungen zur Folge haben. Hierzu wird ein Laborexperiment durchgefuehrt, dem ein Versuchsplan mit wiederholten Messungen zugrundeliegt. Es besteht aus den unabhaengigen Faktoren generalisierte Sicherheitsbewertung (Einstellung), unfallbiographische und soziodemographische Merkmale, individuelle Bedeutung des Autos, individuelle Bedeutung des sozialen Umfeldes, Alter, Geschlecht, Bildung und den wiederholt gemessenen Faktoren "Strassentyp" (Links-, Rechtskurve, gerade Strecke) und "vorgenommene Modifikation" (keine, Mittelstreifen, Seitenstreifen und Leitplanken). Durch vollstaendige Kreuzklassifizierung der beiden wiederholt gemessenen Faktoren ergeben sich 12 konkrete Situationen, die von insgesamt 100 Personen paarweise hinsichtlich der subjektiven Gefaehrlichkeit (unabhaengige Variable) beurteilt werden. Die Frage, welche der moeglichen Modifikationen an Baumalleen geeignet erscheint, wird ueber eine Anwendung multidimensionaler Auswertungstechniken zu beantworten sein. |